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Verfahrensangaben

Slidescanner Full-Service-Mietvertrag

VO: VgV Vergabeart: Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Universitätsklinikum Heidelberg
08-A8120-40
Im Neuenheimer Feld 672
69120
Heidelberg
Deutschland
DE125
Geschäftsbereich Konzerneinkauf
vergabestelle.GB3@med.uni-heidelberg.de
+49 6221-560

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg
08-A9866-40
beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

51430000-5
98392000-7
38000000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Für die Digitalisierung der Pathologie (sog. Digitale Pathologie) müssen histologische Schnittpräparate digitalisiert werden. Mittels sog. Whole Slide Scanner werden Schnitte eingescannt und digitale Bilder, sog. Whole Slide Images (WSI) erzeugt. Die Digitalisierung ist Use Case-basiert geplant, so dass z.B. Fallkohorten wie die Immunhistochemie komplett digitalisiert werden sollen. Dafür braucht es dann mehrere Slide Scanner, die parallel arbeiten, um keine großen zeitlichen Verzögerungen gegenüber dem analogen Workflow zu haben. Auf der Basis der digitalen Präparate können dann KI-Tools zum Einsatz kommen, was das Primärziel der Digitalisierung für uns ist.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Für die Digitalisierung der Pathologie (sog. Digitale Pathologie) müssen histologische Schnittpräparate digitalisiert werden. Mittels sog. Whole Slide Scanner werden Schnitte eingescannt und digitale Bilder, sog. Whole Slide Images (WSI) erzeugt. Die Digitalisierung ist Use Case-basiert geplant, so dass z.B. Fallkohorten wie die Immunhistochemie komplett digitalisiert werden sollen. Dafür braucht es dann mehrere Slide Scanner, die parallel arbeiten, um keine großen zeitlichen Verzögerungen gegenüber dem analogen Workflow zu haben. Auf der Basis der digitalen Präparate können dann KI-Tools zum Einsatz kommen, was das Primärziel der Digitalisierung für uns ist.

Umfang der Auftragsvergabe

1.008.403,36
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
5
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Im Neuenheimer Feld 224
69120
Heidelberg
Deutschland
DE125

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

100 % Preis

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Begründung der Direktvergabe

Der Auftrag kann nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist

Die digitale Verfügbarkeit der Präparate bildet anschließend die Grundlage für den Einsatz von KI-basierten Analysewerkzeugen, was das zentrale Ziel der Digitalisierung darstellt. Einzelne Geräte anderer Anbieter wurden bereits für spezielle, herausfordernde Präparate beschafft und erfüllen dort ihren Zweck. Für den routinemäßigen Parallelbetrieb wird jedoch ein Verbund baugleicher Systeme benötigt, da eine Mischung unterschiedlicher Modelle lediglich die Komplexität erhöhen würde, ohne einen zusätzlichen Nutzen zu bieten.
Eine zentrale Anforderung ergibt sich aus dem bestehenden Laborworkflow: Die Scanner müssen mit den derzeit verwendeten Slide-Racks kompatibel sein. Viele marktübliche Modelle erfüllen diese Voraussetzung nicht, was zu zusätzlichem manuellen Umladen führen würde und damit einen erheblichen Personalaufwand verursachen könnte.
Zudem ist die native Erstellung von DICOM-Dateien ein wichtiges Auswahlkriterium, ebenso wie ein standardisiertes Farbprofil, das für reproduzierbare Ergebnisse sorgt. Darüber hinaus sollen verschiedene Scan-Modi, etwa für zytologische Präparate, unterstützt werden, da diese für den diagnostischen Alltag relevant sind.
Die Kombination dieser Anforderungen - insbesondere die Kompatibilität mit bestehenden Racks, die DICOM-Ausgabe und flexible Scan-Optionen - grenzt die Auswahl auf ein spezifisches Gerätekonzept ein: mittelgroße, schnelle Scann-Einheiten, die sich nahtlos in den aktuellen Laborprozess integrieren lassen. Andere Geräte auf dem Markt erfüllen diese Bedingungen aufgrund der Rack-Inkompatibilität oder fehlender funktionaler Eigenschaften nicht.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt
Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Der Auftraggeber behält sich eine Aufhebung des Vergabeverfahrens gem. der in § 63 Abs. 1 VgV aufgeführten Gründe vor. Für den Fall, dass das Vergabeverfahren aufgehoben wird, ist der Auftraggeber weder zur Zahlung einer Aufwandsentschädigung, noch zur Zahlung von Schadensersatz - soweit rechtlich zulässig - verpflichtet.

Ergebnis

Angaben zum Auftrag

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

Full-Service-Miet-Vertrag des Leica Aperio GT450DX Scanning Systems
Full-Service-Miet-Vertrag des Leica Aperio GT450DX Scanning Systems
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Leica Mikrosysteme Vertrieb GmbH
DE811140297
Großunternehmen
Ernst-Leitz-Straße 17-37
35578
Wetzlar
Deutschland
DE722
customercare.dach@leicabiosystems.com
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

30.03.2026

Angaben zum Wert des Auftrags

1.008.403,36
EUR

Angaben zum Angebot

Nutzungs- und Liefervertrag