Der Auftragsgegenstand umfasst die vollständige Erneuerung des Ticketing- und Kassensystems der Wilhelma Stuttgart zum Saisonstart 2027.
Der Auftragsgegenstand umfasst die vollständige Erneuerung des Ticketing- und Kassensystems der Wilhelma Stuttgart zum Saisonstart 2027. Dies beinhaltet eine cloudbasierte SaaS-Lösung für den Ticketvertrieb (Kassen, Automaten, Webshop mit End- und Firmenkundenbereich) sowie Lieferung und Installation der Hardware, insbesondere Registrierkassen (7 St.), Kassenautomaten (5 St.), Zutrittskontrollanlagen (8 St.) und mobile Handhelds (6 St.).Der Auftragnehmer verantwortet zudem die Anbindung an Drittsysteme (CRM, Finanzbuchhaltung) sowie Betrieb, Wartung und Support des Gesamtsystems für mindestens 6 Jahre (Optional: 2x2 Jahre Verlängerung, max. Gesamtlaufzeit: 10 Jahre).
Der Auftragnehmer verantwortet Betrieb, Wartung und Support des Gesamtsystems für mindestens 6 Jahre (Optional: 2x2 Jahre Verlängerung, max. Gesamtlaufzeit: 10 Jahre).
siehe Teilnahme-/Vergabeunterlagen
Optional: Verlängerung für Betrieb, Wartung und Support des Gesamtsystems 2x2 Jahre, max. Gesamtlaufzeit: 10 Jahre.Weitere optionale Leistungen gem. Vergabeunterlagen.Des Weiteren werden Auftragsänderungen während der Vertragslaufzeit im Rahmen des §132 GWB vorbehalten.
Bei wertungsgleichen Angeboten (Punktgleichheit) entscheidet die höhere Punktzahl beim Kriterium "Erfüllung der Anforderung an die Leistungsbeschreibung" über den Zuschlag.
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden.
Von den Bewerbern ist zunächst ein Teilnahmeantrag inklusive der erforderlichen Unterlagen und Nachweise (noch kein Angebot) einzureichen. Die beigefügten Vorabzüge der Vergabeunterlagen sind informativ unter Vorbehalt von Änderungen und Ergänzungen. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes werden die geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgtausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist dasModul "Kommunikation" im Projektraum zu verwenden.Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert.
Zur Überprüfung der Vergabe durch die Vergabekammer ist, solange der Auftraggebende einen wirksamen Zuschlag nicht erteilt hat, ein schriftlicher Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Der Antrag auf Nachprüfung ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit- der Antragstellende die Verstöße gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggebenden nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe bereits gerügt werden,- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggebenden gerügt werden,- Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebenden, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Ein wirksamer Zuschlag kann erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information entsprechend § 134 GWB an die Bietenden, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, erteilt werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Unwirksamkeit eines Auftrags kann entsprechend § 135 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bietenden und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.Hat der Auftraggebende die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaften:Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind sämtliche Eigenerklärungen und Nachweise vorzulegen, die auch von einem Einzelbewerber verlangt werden. Die Nachweise und Eigenerklärungen sind vollständig und für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Die Anforderungen gelten einheitlich für alle Mitglieder und sind kumulativ zu erfüllen, soweit in den Teilnahmebedingungen nichts Abweichendes geregelt ist.Bei Bewerber-, bzw. Bieter-/Arbeitsgemeinschaften sind zusätzlich folgende vollständig ausgefüllte Unterlagen einzureichen:- Formular 234_Erkl_BiGe_ArGe
Beteiligung von NachunternehmernSoll die Leistung (teilweise) durch Nachunternehmen erbracht werden, ist dies mit dem Teilnahmeantrag offen zu legen.Der Bewerber bleibt als Generalunternehmer für die Erfüllung des gesamten Vertrages verantwortlich.Die Eignung muss auch unter Einbeziehung der Nachunternehmen gewährleistet sein.Eine spätere Angebotsabgabe mit Abweichungen gegenüber den im Teilnahmeantrag benannten Nachunternehmen führt zum Ausschluss des Angebotes.Bei vorgesehenen Nachunternehmerleistungen sind zusätzlich folgende vollständig ausgefüllte Unterlagen einzureichen:- Formular 235_Erkl_NU- Formular 124_LD für jedes Nachunternehmen. Akzeptiert wird alternativ auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oder der Abruf aus einem Präqualifikationsregister, soweit die geforderten Angaben enthalten sind.Bei vorgesehenen Nachunternehmerleistungen mit Eignungsleihe sind zusätzlich folgende vollständig ausgefüllte Unterlagen einzureichen:- Formular 235_Erkl_NU- Formular 236_Verpfl_Erkl_NU- Formular 124_LD für jedes Nachunternehmen. Akzeptiert wird alternativ auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oder der Abruf aus einem Präqualifikationsregister, soweit die geforderten Angaben enthalten sind.- Formular Referenzangaben_Bewerber des Nachunternehmens, sofern sich die Eignungsleihe auf eine/mehrere Referenz/en des Nachunternehmens bezieht.
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen richtet sich nach § 56f. VgV.
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge oder Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge oder Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.
Gemäß §§ 123 bis 126 GWB
Mit dem Teilnahmeantrag ist das ausgefüllte Formular 124_LD "Eigenerklärung zur Eignung" einzureichen (Eigenerklärung hinsichtlich Umsatz vergleichbarer Leistungen der letzten drei Geschäftsjahre, Referenzen über vergleichbare Leistungen der letzten drei Jahre, Arbeitskräfte, Berufsregistereintragung, Insolvenzverfahren, Liquidation, keine schwere Verfehlung, Gewerbezentralregisterauszug, Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträgen, Berufsgenossenschaft). Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oder der Abruf aus einem Präqualifikationsregister, soweit die geforderten Angaben enthalten sind.Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise belegen zu lassen. Bei ausländischen Unternehmen sind gleichwertige Nachweise zugelassen.Es sind folgende Unterlagen/Nachweise einzureichen:- Nachweis über den Eintrag in das Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate) sofern vorhanden - nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder Vertragsstaats des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist. Alternativ ein Nachweis der Gewerbeanmeldung/Gewerbebestätigung.- Nachweis zur ordnungsgemäßen Erfüllung zur Zahlung von Steuern und Abgaben durch Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (jeweils nicht älter als 6 Monate).- Für weitergehende Informationen siehe auch Angaben in den Teilnahmeunterlagen.
Der Bewerber weist für die letzten drei Jahre jeweils folgenden Mindestumsatz (pro Jahr, nicht lediglich im Durchschnitt) für Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind nach: 700.000 EUR/Jahr (Mindestanforderung)Die Umsätze sind zunächst in Formular 124_LD_Eigenerklärung_Eignung einzutragen. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oder der Abruf aus einem Präqualifikationsregister, soweit die geforderten Angaben enthalten sind.Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise belegen zu lassen.- Für weitergehende Informationen siehe auch Angaben in den Teilnahmeunterlagen.
Es sind folgende Unterlagen/Nachweise einzureichen:- Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit den unter "Mindestanforderungen" angegebenen Deckungssummen. Es ist ausreichend, wenn die Versicherung im Falle einer Auftragserteilung abgeschlossen wird. In diesem Fall, oder wenn die derzeit bestehende Versicherung die geforderten Deckungssummen nicht aufweist, genügt die Vorlage einer rechtsverbindlichen schriftlichen Bestätigung der Versicherung, dass der Bieter/Bewerber im Fall des Zuschlags vor Vertragsbeginn eine Versicherung abschließen kann, die den Mindestdeckungssummen genügt. Der Bieter/Bewerber wird den Abschluss dem Auftraggeber vor Vertragsbeginn nachweisen.
Mindestanforderungen:Mindestdeckungssummen für die Haftpflichtversicherung:- für Personenschäden pro Schadensfall 5.000.000 Euro- für Sach- und Vermögensschäden pro Schadensfall 3.000.000 Euro,wobei die Maximierung der Schadensregulierung im Jahr mindestens das 2-fache der geforderten Deckungssummen betragen muss.- Für weitergehende Informationen siehe auch Angaben in den Teilnahmeunterlagen.
Es sind folgende Unterlagen/Nachweise einzureichen:- Nachweise, dass vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Jahren ausgeführt wurden. Die Referenzprojekte sind im vollständig auszufüllenden Formblatt "Referenzangaben_Bewerber" einzutragen.Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben durch Nachfrage bei den als Referenz genannten Auftraggebern zu überprüfen. Nicht überprüfbare Referenzen werden nicht berücksichtigt.
Mindestanforderungen:Der Bewerber weist 3 mit dem Vergabegegenstand vergleichbare und erfolgreich fertiggestellte Referenzprojekte in den letzten 5 Jahren nach.
Folgende weitere Mindestanforderungen müssen bzgl. der nachgewiesenen Referenzen erfüllt sein:- Mindestens zwei der drei benannten Referenzen müssen in den Marktsegmenten Zoologische Einrichtungen, Freizeitparks, Gartenschauen / Botanische Einrichtungen, Event-Veranstalter, Kulturstätten oder Museen / Science-Center erbracht worden sein.- Besuchervolumina: mind. 800.000 Besuchende / Jahr für mindestens eine der drei benannten Referenzen- Peak-Last bzgl. Zutritte / Tag mind. 15.000 für mindestens eine der drei benannten Referenzen- Peak-Last bzgl. Verkaufte Tickets / Std. mind. 8.000 für mindestens eine der drei benannten Referenzen.- Für weitergehende Informationen siehe auch Angaben in den Teilnahmeunterlagen.
Sofern die vorgenannten Mindestanforderungen eingehalten wurden und keine Ausschlussgründe vorliegen, werden die 3 eingereichten Referenzen der Bewerber anhand eines definierten Bewertungsschemas auf Basis eines Punktesystems bewertet. Es können maximal 27 Punkte je Referenz, d.h. insgesamt maximal 81 Punkte pro Bewerber erreicht werden.Die Rangfolge der Bewerber wird wie folgt gebildet: Der Bewerber mit der höchsten über alle 3 Referenzen addierten Punktzahl erhält Rang 1, der mit der nächsthöchsten Punktzahl Rang 2 usw.Es werden mindestens die Bewerber auf den Rängen 1-3, höchstens die Bewerber auf den Rängen 1-5 zur Teilnahme an der nächsten Verfahrensphase (Einreichung eines verbindlichen Erstangebotes) eingeladen.- Für weitergehende Informationen siehe Angaben in den Teilnahmeunterlagen.
Sicherheitsleistung für VertragserfüllungSicherheit für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen des Auftragnehmers aus dem Vertrag ist in Höhe von 5 Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten, sofern die Auftragssumme mindestens 50.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt.Sicherheit kann wahlweise durch Hinterlegung von Geld oder durch Bürgschaft geleistet werden.Wird Sicherheit durch Bürgschaft geleistet, ist dafür das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt "Vertragserfüllungsbürgschaft" zu verwenden oder die Bürgschaftserklärung muss inhaltlich vollständig dem Formblatt des Auftraggebers entsprechen.
Folgende Nachweise/Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:- Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen/Personen/Lieferanten (Eigenerklärung_VO_2022_576)
Folgende Nachweise/Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen:- Verpflichtung zur Einhaltung der Bestimmungen des Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (gem. Angebotsschreiben Formular 633).