Verfahrensangaben

Teilnahmewettbewerb für das Projekt ViDia Kliniken Karlsruhe Neubau 2. Bauabschnit...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
18.09.2026
28.09.2026 14:00 Uhr
20.10.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG (ViDia Kliniken)
HRB 109190
Steinhäuserstr. 18
76135
Karlsruhe
Deutschland
DE122
Julia Presler/ Beate Bolz
vergabestelle@vidia-kliniken.de
+49 721 8108-2134

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Kapellenstraße 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
Vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Kapellenstraße 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
Vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71240000-2
71300000-1
71315000-6
71321000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

ViDia Kliniken Karlsruhe, Neubau 2. Bauabschnitt - Vergabepaket 1 Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik (Integrierte Projektabwicklung/ IPA im Mehrparteienvertrag)

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) nach HOAI Leistungsphasen 2 bis 9 mit krankenhausspezifischen notwendigen Besonderen Leistungen für den Neubau des 2. Bauabschnitts der ViDia Kliniken Karlsruhe. Der zweite Bauabschnitt entsteht unmittelbar neben dem fertiggestellten ersten Bauabschnitt (Ersatzneubau 1) und wird technisch, organisatorisch und betrieblich vollständig in den bestehenden Klinikcampus integriert. Geplant sind unter anderem die Erweiterung der Operations- und Intensivbereiche sowie zusätzliche Flächen für Radiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie, Onkologie, Pneumologie, Endoskopie, Diabetologie sowie Thorax- und Gefäßchirurgie, ferner die Krankenhausapotheke sowie weitere Untersuchungs-, Behandlungs- und Stationsbereiche. Insgesamt entstehen voraussichtlich rund 24.000 m² Nutzfläche (NUF). Zu den Leistungen zählen: Fachplanung Technische Ausrüstung einschließlich Gesamtkoordination TGA, Brandschutzplanung, Schallschutz für mechanische Geräte und Durchdringungen, Planungsleistungen für Wartungsleistungen, Medizintechnikplanung und -koordination, Planung der elektrischen Versorgung der Baustelle, Reinraum- und Hygieneplanung (OP, Intensiv, AEMP, Isolierstationen), Fachplanung Gebäudeautomation und Leittechnik, Fachplanung Aufzugs- und Förderanlagen sowie Fachplanung Gasversorgung medizinischer Gase. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen einer Integrierten Projektabwicklung (IPA) als Mehrparteienvertrag (Stufenvertrag) mit den Phasen 1.1 bis 1.3 (Planung), Phase 2 (Bauphase) und Phase 3 (Gewährleistungsphase). Die Phasen 1.2, 1.3, 2 und 3 werden zunächst lediglich optional beauftragt. Die Durchführung erfolgt bei laufendem Krankenhausbetrieb; ein enges Schnittstellenmanagement zum bestehenden Ersatzneubau 1 sowie Anforderungen aus dem Bereich Kritische Infrastrukturen (KRITIS) und IT-Sicherheit sind zu berücksichtigen. Gegenstand dieser Vergabe ist ein Auftrag über Planungsleistungen für das Vergabepaket 1 "Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik". Ziel des Teilnahmewettbewerbs und des anschließenden Verhandlungsverfahrens ist es, ein Team aus Partnern zusammenzustellen, die das Projekt gemeinsam auf Basis einer Integrierten Projektabwicklung (IPA) im Mehrparteienvertrag umsetzen. Dieses Vergabepaket ist eines von insgesamt sechs Vergabepaketen (Vergabepaket 1 bis 6), die jeweils einzeln veröffentlicht werden und je ein eigenständiges Vergabeverfahren darstellen. Angebote sind nur für ein Vergabepaket zulässig (keine Mehrfachbewerbung). Die Auswahl der Team-Partner erfolgt in sechs zeitlich versetzten Vergabeverfahren (Vergabepaket 1 Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik, Vergabepaket 2 Objektplanung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung, Vergabepaket 3 Tiefbau, Rohbau, Fassade und Dach, Außenanlagen, Vergabepaket 4 Innenausbau, Vergabepaket 5 Bauleistungen Haustechnik Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima und Vergabepaket 6 Bauleistungen Elektrotechnik, Gebäudeautomation, Informations- und Kommunikationstechnik). Gegenstand des vorliegenden Vergabepakets sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (TGA) einschließlich Medizintechnikplanung und -koordination.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
20.03.2027
01.09.2032
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Steinhäuserstr. 18
76135
Karlsruhe
Deutschland
DE122

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Persönliche Referenzen des Schlüsselpersonals

Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt eine unterschiedliche Gewichtung der indikativen und finalen Angebote. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot mit 40 %, bezogen auf das finale Angebot mit 20 % gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzepte - Projektbezogenes Personaleinsatzkonzept, Konzept Zusammenarbeit im IPA-Team, Technisches Konzept

Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot insgesamt mit 30 %, bezogen auf das finale Angebot mit 20 % gewichtet. Die drei Konzepte (projektbezogenes Personaleinsatzkonzept, Konzept Zusammenarbeit im IPA-Team, Technisches Konzept) werden innerhalb dieses Zuschlagskriteriums jeweils gleich gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Assessment Center (Kooperationsfähigkeit)

Beschreibung: Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Das Assessment Center wird nach Abgabe der indikativen Angebote durchgeführt und wird daher erst im Rahmen der Wertung der finalen Angebote als Zuschlagskriterium berücksichtigt. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Preis
Beteiligungsbeitrag

Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot mit 6 %, bezogen auf das finale Angebot ebenfalls mit 6 % gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.

Gewichtung
6,00

Zuschlagskriterium

Preis
Stundenverrechnungssatz

Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot mit 20 %, bezogen auf das finale Angebot ebenfalls mit 20 % gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Reise- und Unterkunftskosten

Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot mit 4 %, bezogen auf das finale Angebot ebenfalls mit 4 % gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.

Gewichtung
4,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Mit Zuschlagserteilung erfolgt zunächst die Beauftragung mit Planungs- und Beratungsleistungen (Phase 1.1). Der Auftraggeber entscheidet nach Prüfung der jeweiligen Planungsergebnisse, ob er jeweils die weiteren optionalen Leistungsstufen (Phase 1.2, Phase 1.3 sowie die optionale Bauphase Phase 2) abruft. Dem Auftraggeber steht es frei, die Optionen ganz, teilweise oder gar nicht abzurufen; ein Anspruch auf Vergütung über die bereits erbrachten Leistungen hinaus besteht nicht.

Zusätzliche Angaben

Der Auftrag ist als Mehrparteienvertrag (Integrierte Projektabwicklung, IPA) mit den übrigen ausgewählten Bietern der weiteren Vergabepakete auszuführen. Die Vergütung der Planungsphase erfolgt auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten (Stundenverrechnungssätze inkl. angebotenem Gewinn); die Vergütung der optionalen Bauphase erfolgt ebenfalls auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten (Stundenverrechnungssätze inkl. angebotenem Gewinn) ergänzt um ein Bonus-/Malussystem in Bezug auf die vereinbarten Zielkosten (Beteiligungsbeitrag/ Beteiligungs-Pool). Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Mitwirkung in einer gemeinsamen Co-Location auf dem Klinikgelände in Karlsruhe. Es gelten die Regelungen zur Korruptionsprävention und Compliance sowie zur Sanktionslistenprüfung gemäß den Bewerbungsbedingungen (Anlage TNW.02).

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Es findet eine Vergabe in Losen statt; dieses Vergabepaket 1 ist zusammen mit den Vergabepaketen 2 bis 6 Teil der Gesamtmaßnahme, wird jedoch einzeln veröffentlicht und stellt ein eigenständiges Vergabeverfahren dar. Eine Bewerbung auf mehrere Vergabepakete durch denselben Bieter ist grundsätzlich nicht zugelassen. Bewerber-/Bietergemeinschaften sind vorbehaltlich § 1 GWB zugelassen (haften gesamtschuldnerisch); die Erklärung gemäß Formblatt A.04 ist beizufügen. Eine Eignungsleihe durch Nachunternehmer ist möglich (Formblatt A.05); weitere, nicht zur Eignungsleihe erforderliche Nachunternehmer können informatorisch benannt werden (Formblatt A.06). Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB i.V.m. § 142 Nr. 2 GWB finden Anwendung; ferner § 21 AEntG. Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen: Formblatt Teilnahmeantrag und Bewerbereigenerklärungen (A.01), Formblatt Vertraulichkeitserklärung (A.02), Formblatt Auftragsverarbeitungsvertrag/DS-GVO (A.03), ggf. Formblatt Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung (A.04), ggf. Formblatt Nachunternehmer/Eignungsleihe (A.05), ggf. Formblatt weitere Nachunternehmer informatorisch (A.06) sowie das Formblatt Referenzen (A.07, mindestens 2, höchstens 3 Referenzprojekte).

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://dtvp.de/
Deutsches Vergabeportal (dtvp)

https://vergabeportal-bw.de/Satellite/notice/CXRAY6WYMH6

Einlegung von Rechtsbehelfen

Wurde der Zuschlag bereits wirksam erteilt, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax/E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung per Post erteilt werden (§ 134 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsantrag setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ferner unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Es wird ferner auf die Fristen des § 135 Abs. 2 GWB verwiesen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV bleibt vorbehalten.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Mindestanforderungen: Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) aus mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren von mindestens EUR 6.000.000,00 netto. Bei Bewerbergemeinschaften ist der kumulierte Umsatz aller Mitglieder maßgeblich. Nachweis durch Eigenerklärung. Die Angaben sind in dem zur Verfügung gestellten Formular zu machen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Bankerklärungen, Jahresabschlüsse bzw. Auszüge hieraus oder Umsatzerklärungen zu verlangen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mindestanforderungen: Durchschnittlich mindestens 35 Beschäftigte (Ingenieure und Mitarbeitende mit vergleichbarer beruflicher Qualifikation im relevanten Leistungsbild (Technische Ausrüstung)) in den letzten drei Kalenderjahren. Nachweis durch Eigenerklärung. Die Angaben sind in dem zur Verfügung gestellten Formular zu machen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestanforderungen: Mindestens zwei Referenzprojekte: Referenzprojekt 1 mit einer Nutzfläche von mindestens 10.000 m² (NUF) und Baukosten der Kostengruppen 200 bis 700 von mindestens EUR 85.000.000,00 brutto; Referenzprojekt 2 mit einer Nutzfläche von mindestens 7.500 m² (NUF) und Baukosten der Kostengruppen 200 bis 700 von mindestens EUR 50.000.000,00 brutto. Beide Referenzprojekte müssen sich auf ein Krankenhaus oder eine vergleichbar komplexe bauliche Anlage beziehen, mindestens die Leistungsphasen 3 bis 5 HOAI umfassen und innerhalb der letzten fünf Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist zumindest hinsichtlich der Leistungen der Ausführungsplanung (Lph. 5 HOAI) abgeschlossen worden sein. Auswahlkriterien: Der Auftraggeber wird die Teilnahmeanträge anhand der genannten Kriterien bewerten und danach diejenigen 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auffordern, die alle Mindestanforderungen erfüllen und die höchste Punktzahl erreicht haben. Liegen mehrere Bewerber mit gleicher Punktzahl auf Platz 5, entscheidet das Los. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren auch mit weniger als 5 Bewerbern fortzusetzen, sofern sich weniger Bewerber qualifizieren; er kann zudem einen weiteren Bewerber zulassen, sofern dies für einen wirksamen Wettbewerb erforderlich ist. Im Einzelnen: In die Auswahlwertung fließen das Referenzprojekt 1 und Referenzprojekt 2 ein. Zusätzlich kann ein drittes Referenzprojekt zur Auswahlwertung optional eingereicht werden. Dieses muss die Mindestanforderungen an das Referenzprojekt 2 erfüllen und wird im Rahmen der Auswahlwertung berücksichtigt. Durch die Einreichung eines dritten Referenzprojekts können zusätzliche Wertungspunkte erzielt werden. Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand der insgesamt erreichten Punktzahl. Die Auswahl unter den Bewerbern, die die Mindestkriterien erfüllen, erfolgt anhand von Auswahlkriterien (u. a. Projektgröße, Nutzungsart/Komplexität des Gebäudes, Bauen im laufenden Betrieb, Erfahrung mit der frühzeitigen Einbindung der Ausführung in die Planung, Erfahrung mit Lean Design/Lean Construction, Erfahrung mit Building Information Modeling). Alle Auswahlkriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Nachweis durch Eigenerklärung. Die Angaben sind in dem zur Verfügung gestellten Formular zu machen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Der Bewerber hat die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nachzuweisen. Sofern der Bewerber seinen Sitz in einem Staat hat, in dem für die Berufsausübung eine Eintragung in ein Berufsregister erforderlich ist, ist diese Eintragung nachzuweisen; andernfalls durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs, der Eintragung in die Handwerksrolle oder einer Gewerbeanmeldung. Zusätzlich ist die Anmeldung zur Berufsgenossenschaft nachzuweisen (bzw. bei ausländischen Unternehmen die entsprechende Versicherung im Heimatland oder spätestens vor Zuschlagserteilung die Versicherung bei der deutschen Berufsgenossenschaft).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Der Bewerber hat die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nachzuweisen. Sofern der Bewerber seinen Sitz in einem Staat hat, in dem für die Berufsausübung eine Eintragung in ein Berufsregister erforderlich ist, ist diese Eintragung nachzuweisen; andernfalls durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs, der Eintragung in die Handwerksrolle oder einer Gewerbeanmeldung. Zusätzlich ist die Anmeldung zur Berufsgenossenschaft nachzuweisen (bzw. bei ausländischen Unternehmen die entsprechende Versicherung im Heimatland oder spätestens vor Zuschlagserteilung die Versicherung bei der deutschen Berufsgenossenschaft).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Vertragserfüllungssicherheit i.H. von 5% der Netto- Auftragssumme (Einzelheiten regelt der Vertrag; dieser wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.)

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Auftrag ist als Mehrparteienvertrag (Integrierte Projektabwicklung, IPA) mit den übrigen ausgewählten Bietern der weiteren Vergabepakete auszuführen. Die Vergütung der Planungsphase erfolgt auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten (Stundenverrechnungssätze inkl. angebotenem Gewinn); die Vergütung der optionalen Bauphase erfolgt ebenfalls auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten (Stundenverrechnungssätze inkl. angebotenem Gewinn) ergänzt um ein Bonus-/Malussystem in Bezug auf die vereinbarten Zielkosten (Beteiligungsbeitrag/ Beteiligungs-Pool). Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Mitwirkung in einer gemeinsamen Co-Location auf dem Klinikgelände in Karlsruhe. Es gelten die Regelungen zur Korruptionsprävention und Compliance sowie zur Sanktionslistenprüfung gemäß den Bewerbungsbedingungen (Anlage TNW.02).

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung