Die UMM beschafft ein digitales Mikroskopiesystem zur unmittelbaren, zerstörungsfreien Analyse von Gewebeoberflächen für den Einsatz der Urochirurgie. Ziel ist die drastische Reduktion der operativen Schnitt-Befund-Zeit bei zeitgleich vollständiger Erhaltung des Resektats.
Das zu beschaffende Gerät soll es ermöglichen, intraoperativ, in Echtzeit Geweberand von Präparaten auf Tumorbefall zu prüfen. Das System soll über eine "Tele-Funktion" verfügen, sodass die pathologische Begutachtung auch über verschiedene Standorte erfolgen kann. Insbesondere im Außenstandort der Manfred-Fuchs-Klinik erhält man dadurch eine schnelle OP-Qualitätsmessung und stellt sicher, dass der Tumor vollständig entfernt wird, aber möglichst viele gesunde anatomische Strukturen erhalten bleiben. Dies schafft onkologische Sicherheit bei gleichzeitiger Verbesserung der postoperativen Funktion und damit der Lebensqualität.
Es bestehen Alleinstellungsmerkmale bzw. es gibt kein technisch vergleichbares Gerät.
Es erfolgte eine Markterkundung. Maßgeblich ist vor allem die Verfügbarkeit für den klinischen Einsatz in der Europäischen Union (CE- Kennzeichen), die Größe des Gesichtsfeldes, die Geeignetheit für dem Einsatz an einem Außenstandort ohne direkte Anbindung an die Pathologie, die Scanzeit sowie die zerstörungsfreie Probenpräparation.
Lediglich ein Scanner nutzt das patentierte Verfahren der massiv-parallelen konfokalen Fluoreszenzmikroskopie und ermöglicht die intraoperative Beurteilung von Resektionsrändern bei Operationen aufgrund von Tumorbefall (Blase, Prostata, Niere, u.a.).
Zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Abgabe von Angeboten kann derAuftrag nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht oderbereitgestellt werden kann. Es erfolgte eine Markterkundung.