Verfahrensangaben

RV Software BCM und ITSCM

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
27.11.2026
07.12.2026 10:00 Uhr
07.12.2026 10:05 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

civillent GmbH
HRB352440 (AG Stuttgart)
Carl-Zeiss-Str. 15
72770
Reutlingen
Deutschland
DE141
vergabestelle@komm.one
+49 7121956-0

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE123
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926873-0
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

48000000-8
72263000-6
72267100-0
72261000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Rahmenvertrag über eine Software zur Unterstützung des Business Continuity Managements (BCM) sowie des IT Service Continuity Managements (ITSCM) für die civillent GmbH.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Beschafft werden soll ein Tool im Sinne einer Softwareanwendung zur ganzheitlichen Unterstützung des Business Continuity Managements (BCM) sowie des IT Service Continuity Managements (ITSCM). Unterstützt werden soll durch das Tool gleichermaßen das interne BCM sowie das interne ITSCM der Auftraggeberin. Diese Aufgaben werden grundsätzlich von verschiedenen Personen erbracht, daher muss es möglich sein, entsprechende Sichten auf die Daten je Prozess (BCM und ITSCM) aufzurufen.

Es handelt sich um ein unternehmenskritisches Fachverfahren, dessen Einführung mit einem erheblichen Implementierungs- und Integrationsaufwand verbunden ist. Vom Auftragnehmer wird insbesondere die Konfiguration der Anwendung entsprechend der unternehmensspezifischen BCM- und ITSCM-Prozesse, die Migration bestehender Daten und Dokumentationen, die Einrichtung von Rollen- und Berechtigungskonzepten sowie die Schulung der Anwender erwartet.

Es soll die Grundlage für die kontinuierliche Durchführung von Business Impact Analysen, Gap-Analysen sowie die Erstellung, Pflege und regelmäßige Aktualisierung von Notfall- und Wiederanlaufplänen bilden.

Durch die Nutzung eines modular aufgebauten Tools sollen die größtmöglichen Synergien der aufgeführten Managementdisziplinen geschaffen werden.

Das Tool muss in der Lage sein, die genannten Managementsysteme der Auftraggeberin separat voneinander zu verwalten und zu konfigurieren.

Die Installation des Tools befindet sich in den Rechenzentren der Auftraggeberin.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
4

Zweimalige Verlängerung um jeweils weitere 2 Jahre.

4
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Carl-Zeiss-Str. 15
72770
Reutlingen
Deutschland
DE141

Die civillent GmbH ist öffentliche Auftraggeberin und Vertragspartnerin für den zukünftigen Auftragnehmer. Neben der civillent GmbH soll auch die Komm.ONE Anstalt des öffentlichen Rechts das Recht zur Nutzung des BCM/ITSCM-Tool zur Abwicklung der internen Geschäftsvorfälle erhalten.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Die Wertung des Angebotspreises wird zu 30 % gewichtet.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
B-Kriterien und Konzepte

Die B-Kriterien werden anhand ihres Erfüllungsgrades bepunktet und gewichtet (siehe Verfahrensleitfaden). Die erreichten Punkte werden innerhalb des Kriteriums Qualität zu 35 % gewichtet.

Die einzureichenden Konzepte werden anhand ihres Erfüllungsgrades bepunktet und gewichtet (siehe Verfahrensleitfaden). Die erreichten Punkte werden innerhalb des Kriteriums Qualität zu 65 % gewichtet.

Gewichtung
70,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

1
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


DTVP Vergabeplattform

https://vergabeportal-bw.de/Satellite/notice/CXRAYDBYML5

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB wie folgt: "Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die Frist zur Angebotsabgabe endet in diesem Verfahren gemäß Ziffer IV.2.2), so dass erkannte oder erkennbare Vergaberechtsverstöße gegenüber dem Auftraggeber bis zu diesem Zeitpunkt gerügt werden müssen."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

75
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich vor, die Bieter im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigenaufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen bzw. zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 56 Abs. 1 VgV). Ein Anspruch der Bieter hierauf besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die Leistungsfähigkeit ist durch mind. 4 Referenzaufträge der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen, die nach Art und Menge mit dieser Ausschreibung vergleichbar sind, nachzuweisen.
Drei Referenzprojekte müssen nach Art und Umfang mit vergleichbarer technologischer und organisatorischer Komplexität im Business Continuity Management (BCM) und des IT Service Continuity Managements (ITSCM) erbracht worden sein; mindestens eine der drei Referenzen muss On-Premise und eine weitere bei einem öffentlichen Auftraggeber umgesetzt worden sein. Diese beiden Mindestanforderungen können auch in einer Referenz erbracht werden. Es muss nachweislich erkennbar sein, dass Expertise in der Arbeit mit BCM/ITSCM durch Projekterfahrung besteht.

Des Weiteren wird eine Referenz über eine erfolgreich durchgeführte Schulung für Administratoren und Anwender verlangt, die erkennen lässt, dass Expertise in der Vermittlung von theoretischem und praktischem Wissen sowie in der Befähigung von Administratoren und Anwendern zur Wissensweitergabe besteht.

Die genauen Anforderungen können der Anlage 03_Eigenerklärungen und Nachweise entnommen werden.

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Gemäß § 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB in Verbindung mit § 44 VgV hat der Bieter zum Nachweis seiner Befähigung zur Berufsausübung einen Handelsregisterauszug beizulegen bzw. einen Nachweis zu erbringen, dass der Bieter im Berufs oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der europäischen Gemeinschaft oder eines Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist. Es genügt eine nicht beglaubigte Kopie. Der Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein. Unternehmen, die weder im Berufs- noch Handelsregister noch einem anderen Register geführt werden, legen eine Kopie der Gewerbeanmeldung der zuständigen Stelle des Landes, in dem sie ansässig sind oder einen anderen geeigneten Nachweis vor, der einen Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit zulässt. Die geplante Rechtsform der ggf. in Gründung befindlichen Unternehmen bzw. Bietergemeinschaften ist anzugeben

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Anzugeben sind dabei der Gesamtumsatz des Unternehmens, sowie der Umsatz des Unternehmens über Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbaren sind.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mitarbeiterzahlen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Anzugeben sind dabei die Mitarbeiterzahlen des gesamten Unternehmens, sowie die Zahl der Mitarbeiter, die für die zu erbringende Leistung qualifiziert sind. Als Mindestanforderung muss die Anlage 06_Mitarbeitendenprofile ausgefüllt und mit dem Angebot eingereicht werden.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der Bieter muss über eine Betriebshaftpflichtversicherung zur Deckung von Sach-, Personen- und Vermögensschäden verfügen. Die Mindestdeckung für Sach- und Personenschäden muss 1.000.000 EUR, die Mindestdeckung für Vermögensschäden muss 500.000 EUR, jeweils pro Fall betragen. Eine Deckelung der Beträge auf den doppelten Wert pro Versicherungsjahr ist zulässig. Der Bieter belegt dies durch Vorlage eines zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots gültigen Versicherungsnachweises oder einer verbindlichen Erklärung einer Versicherung, aus der sich ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung über die geforderten Deckungssummen vorliegen wird. In diesem Fall ist dem Auftraggeber das Bestehen des Versicherungsschutzes unverzüglich nach erfolgter Zuschlagserteilung nachzuweisen.

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Die gesamte Kommunikation zwischen AN und AG im Rahmen der Durchführung des Vertrages ist mündlich und schriftlich in deutscher Sprache zu führen. Es wird mindestens das Sprachniveau C1 erwartet (nach dem "Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen").

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Gemäß der Leistungsbeschreibung in Verbindung mit dem Kriterienkatalog sind 7 Konzepte einzureichen (K1 - K7). Die Einreichung dieser Konzepte ist Pflicht. Bei Nichteinreichung wird das Angebot aus der Wertung ausgeschlossen.

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

Sofern der Bieter nicht selbst der Hersteller der Software ist, hat er nachzuweisen, dass er einen aktiven Partnerstatus des Herstellers besitzt und zum Vertrieb der Software berechtigt ist.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Vorgaben der Vergabeunterlagen i. V. m. dem Bieterfragekatalog und dem eingereichten Angebot des Bieters sind zwingend bei der Ausführung des Auftrages zu beachten.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung